Cannabis gegen Übelkeit: So hilft THC, CBD & Dronabinol

Cannabis gegen Übelkeit: So hilft THC, CBD & Dronabinol

Geschrieben von: Pia Franziska Kraus

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Lesezeit 9 min

Cannabis gegen Übelkeit: So hilft THC, CBD & Dronabinol

Übelkeit ist eine große Belastung und kann die Lebensqualität immens mindern – vor allem dann, wenn sie chronisch ist. Leider gehen einige Erkrankungen mit starker Übelkeit einher, sodass Betroffene zwangsläufig auf Medikamente zurückgreifen müssen, um am Alltag teilhaben zu können. Hier kommt Cannabis ins Spiel. Wie Cannabis gegen Übelkeit wirkt und ob es sich als Alternative zu synthetischen Präparaten eignet, erfährst du in diesem Artikel.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Cannabis wird gegen verschiedene Arten von Übelkeit eingesetzt, beispielsweise im Zuge einer Chemotherapie oder einer HIV-/AIDS-Erkrankung.

Die Wirkung von Cannabis gegen Übelkeit ist auf die Cannabinoide CBD und THC sowie bestimmte Terpene zurückzuführen.

Vorsicht ist vor starkem, regelmäßigem Cannabiskonsum geboten, da dieser chronische Übelkeit verursachen kann.

Um die Risiken von Cannabis gegen Übelkeit zu minimieren, ist eine Absprache mit dem Arzt unverzichtbar.

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Wie Cannabis gegen Übelkeit wirkt

Cannabis wird in immer mehr medizinischen Bereichen immer beliebter. Auch bei Übelkeit sollen die pflanzlichen Wirkstoffe helfen. Doch wie wirkt Medizinalcannabis bei Übelkeit überhaupt?


Die Cannabinoide CBD (Cannabidiol) und Tetrahydrocannabinol (THC) wirken direkt auf das Endocannabinoid-System des Menschen ein. Es ist ein Teil des Nervensystems, das mit speziellen Cannabinoid-Rezeptoren – auch CB1 und CB2 genannt – ausgestattet ist.


Vor allem im Magen-Darm-Trakt befinden sich viele solcher Rezeptoren. Da die Cannabinoide der Cannabispflanze direkt an ihnen andocken können, ist es möglich, dass sie auf genau diesen Bereich des Körpers einwirken.


Eine klinische Studie deutet darauf hin, dass Cannabis nicht nur die Symptome von Magen-Darm-Beschwerden lindern soll, sondern sogar dazu in der Lage sei, Magen-Darm-Erkrankungen zu kontrollieren und zu heilen. Natürlich muss in diesem Bereich noch viel geforscht werden, doch eines ist klar: Cannabis kommt bei Übelkeit und anderen Beschwerden, die den Magen-Darm-Trakt betreffen, rege zum Einsatz.


Wie wirkt CBD und wie sieht die Wirkung von THC im Detail aus?


  • CBD: Es entfaltet seine Wirkung hauptsächlich über sogenannte 5-HT1A-Serotoninrezeptoren. Wenn sie aktiviert werden, wird die Freisetzung von Serotonin reguliert, was übelkeitsauslösende Prozesse dämpfen kann. Zudem gilt CBD als entspannend und ausgleichend, wodurch es das Wohlbefinden bei Übelkeit steigern kann.
  • THC: Dieses Cannabinoid aktiviert die CB1-Rezeptoren im Gehirn sowie im Magen-Darm-Trakt, was das Brechzentrum beeinflussen kann. Übelkeit und Erbrechen können auf diese Weise gehemmt werden. Gerade bei starken Formen von Übelkeit ist THC eine bewährte Methode und gilt inzwischen als beliebte Alternative zu Synthetika.

Neben den Cannabinoiden gibt es auch noch sogenannte Terpene, die bei der Wirkung von Cannabis gegen Übelkeit eine wichtige Rolle spielen. Man spricht vom sogenannten Entourage-Effekt: Terpene modulieren die Wirkung von CBD und THC, um eine noch bessere Wirkung zu ermöglichen. Besonders empfehlenswert sind Myrcen und Limonen, da diesen Terpenen nachgesagt wird, selbst übelkeitslindernde Eigenschaften zu besitzen. Terpene sorgen also nicht nur für den Geschmack und Geruch von Cannabis, sondern können auch die Wirkung gegen Übelkeit unterstützen.

Cannabis bei speziellen Ursachen von Übelkeit: Chemotherapie, Schwangerschaft & morgendliche Übelkeit

Gängig ist die Verwendung von medizinischem Cannabis schon bei Krebspatienten. Die Chemotherapie geht häufig mit Übelkeit und Appetitlosigkeit und damit auch mit einem starken Gewichtsverlust einher.


Bei Krebspatienten wird Cannabis nicht nur gegen Übelkeit eingesetzt. Die Wirkstoffe sollen gleichzeitig das allgemeine Wohlbefinden verbessern und andere Beschwerden wie Ängste und Schmerzen lindern. Das soll den Therapieprozess insgesamt positiv beeinflussen.


Doch auch andere Erkrankungen und Beschwerden können mit einer Cannabistherapie behandelt werden. Gerade chronische Erkrankungen gelten als Indikation für die Einnahme von Medizinalcannabis.


Cannabis soll gegen die Übelkeit bei einer Migräne helfen. Die typischen Symptome einer Migräne sind starke Kopfschmerzen und Übelkeit. Daher soll Cannabis bei Migräne gleich die doppelte Wirkung zeigen: einerseits gegen die Schmerzen und andererseits gegen die Übelkeit.


Ein weiteres Anwendungsgebiet von Cannabis gegen Übelkeit sind HIV bzw. AIDS. Patienten leiden häufig unter Appetitlosigkeit und Übelkeit, welche beide mit Cannabis gelindert werden sollen. Dem Gewichtsverlust, der von HIV-/AIDS-Patienten so gefürchtet wird, kann damit entgegengewirkt werden.


Auch bei weiteren chronischen Erkrankungen kommt Cannabis gegen Übelkeit zum Einsatz:


  • Cannabinoides Hyperemesis-Syndrom
  • Zyklisches Erbrechen
  • Chronische Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizdarm, Morbus Crohn

Übelkeit ist auch ein häufiges Symptom von Schwangeren. Kann auch hier Cannabis gegen Übelkeit eingesetzt werden? Tatsächlich gibt es einige Schwangere, die von ihren positiven Erfahrungen berichten. Jedoch ist von Cannabis während der Schwangerschaft ganz klar abzuraten. Es bestehen Risiken für die Entwicklung des Embryos. Da Cannabis in diesem Bereich noch nicht ausreichend erforscht ist, sollten Schwangere bei Übelkeit lieber auf andere Mittel zurückgreifen.

Cannabis-Konsumformen und ihre Wirkung gegen Übelkeit

Bei einer Cannabistherapie gegen Übelkeit kommen unterschiedliche Darreichungsformen infrage. Wir haben für dich die 3 gängigsten Methoden herausgesucht und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.


Darreichungsform

Vorteile

Nachteile

Inhalation (Verdampfen von Cannabisblüten)

  • Wirkung innerhalb von Minuten
  • Präzise Dosierbarkeit
  • Zuverlässige Wirkung bei akuter, starker Übelkeit
  • Kürzere Wirkdauer von 2-4 Stunden
  • Ungeeignet für Patienten mit Lungenproblemen
  • Keine diskrete Einnahme möglich

Orale Einnahme (Sprays, Öle)

  • Diskrete und einfache Anwendung
  • Präzise Dosierbarkeit
  • Lange Wirkdauer von 6-8 Stunden
  • Auch präventiv verwendbar
  • Verzögerung des Wirkeintritts um 30-60 Minuten

Cannabis-Medikamente wie Dronabinol, Nabilon oder Nabiximols

  • Diskrete und einfache Anwendung
  • Präzise Dosierbarkeit
  • Lange Wirkungsdauer von etwa 6 Stunden (24 Stunden bei Appetitstimulation)
  • Verzögerung des Wirkeintritts um 15-60 Minuten
  • Fehlende Wirkung von Terpenen, da kein Vollspektrum-Produkt

Wichtig: Um das passende Cannabis-Produkt gegen deine Übelkeit zu finden, ist es wichtig, dich eingehend von deinem Arzt beraten zu lassen. 

Welche Cannabissorten bei Übelkeit eine Rolle spielen

Es gibt unterschiedliche Cannabissorten. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkung, Eigenschaften, Aromen und mehr. Medizinische Cannabissorten, die bei Übelkeit infrage kommen, sollten folgende Eigenschaften aufweisen:


  • Akute, starke Übelkeit: Cannabissorten mit einem moderaten bis hohen THC-Gehalt von 10-20 % und einem niedrigen bis mittleren CBD-Gehalt von 1-5 %
  • Stressbedingte oder chronische Übelkeit: Strains mit einem ausgewogenen Verhältnis von THC und CBD, um die Übelkeit effektiv zu lindern, aber keine starken Nebenwirkungen zu verursachen
  • Angstbedingte Übelkeit: Sorten mit einem hohen CBD-Gehalt für eine angstlösende Wirkung, um direkt die Ursache der Übelkeit zu bekämpfen

Mehr zu der Wirkung verschiedener Cannabissorten findest du in einem separaten Artikel. Wir haben dir für verschiedene Arten von Übelkeit ein paar Cannabissorten zusammengesucht:

  1. OG Kush: Indica-dominante Cannabissorte mit hohem Gehalt an THC für eine stark beruhigende Wirkung und eine schnelle Linderung von Übelkeit (vor allem bei chronischer und chemotherapiebedingter Übelkeit)
  2. Northern Lights: Indica-dominante Sorte mit hohem THC-Gehalt für eine Förderung des Schlafs und die Linderung von nächtlicher Übelkeit
  3. Girl Scout Cookies: eine hybride Cannabissorte, die entspannende und euphorisierende Wirkungsweisen vereint und damit Übelkeit und Appetitlosigkeit lindern soll
  4. Blue Dream: Hybrid-Sorte mit einem ausgewogenen THC- und CBD-Gehalt für eine Linderung von Übelkeit und Förderung der Entspannung, ohne müde zu machen
  5. Charlotte’s Web: eine CBD-reiche Sorte für beruhigende Effekte, die Übelkeit ohne die möglichen Nebenwirkungen von THC lindern soll
  6. Harlequin: ausgewogene Cannabissorte mit hohem CBD-Gehalt für die Vermeidung psychoaktiver Nebenwirkungen

In einer Apotheke, die sich auf Cannabis spezialisiert hat, hast du die Auswahl aus verschiedenen Sorten. Wenn du daher ein Rezept für Cannabis gegen Übelkeit hast und eine bestimmte Sorte nutzen möchtest, bist du bei spezialisierten Anbietern – online sowie offline – ideal aufgehoben. 

Nebenwirkungen von Cannabis und Risiken bei Übelkeit

Die meisten Nebenwirkungen von Cannabis rühren von dem enthaltenen THC her. Tetrahydrocannabinol wirkt psychoaktiv. Es kann eine berauschende Wirkung haben, die sich auf deine Konzentrationsfähigkeit auswirken und sogar Halluzinationen verursachen kann. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:


  • Mundtrockenheit
  • Gerötete Augen
  • Innere Unruhe
  • Veränderter Herzschlag (Blutdruckabfall oder Herzrasen)
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Psychosen
  • Ängste
  • Stimmungsschwankungen

Zudem kann Cannabis paradoxerweise Übelkeit auch verstärken. Gerade deshalb ist ein verantwortungsvoller und zweckmäßiger Gebrauch so wichtig. Nebenwirkungen von Cannabis entstehen meist aufgrund einer falschen Dosierung.


Wenn du eine Cannabistherapie startest, sollte dich der erste Weg zu einem erfahrenen Arzt führen. Dieser ist es nicht nur, der dir dein Cannabis-Rezept ausstellt. Er bietet dir auch eine umfassende Beratung, damit du das Cannabis richtig nutzen und Nebenwirkungen vermeiden kannst.


Einer der Top-Tipps gegen unerwünschte Nebenwirkungen von Cannabis gegen Übelkeit ist es, mit einer sehr geringen Dosierung zu beginnen. Gerade Menschen, die noch nie zuvor Cannabis konsumiert haben, müssen sich erst an die Wirkstoffe gewöhnen. In kleinen Schritten kannst du die Dosis allmählich erhöhen, bis der gewünschte Effekt eintritt. Es braucht daher etwas Geduld, wenn du eine Cannabistherapie gegen Übelkeit machen möchtest.


Und wenn es doch einmal zu viel war? Dann heißt es: abwarten. Die Beschwerden vergehen in der Regel von selbst und stellen keine große Gefahr da. Dennoch solltest du dir bei unerwünschten, starken Nebenwirkungen ärztliche Hilfe holen.


Jeder Mensch reagiert etwas anders auf Cannabis. Es ist daher möglich, dass du beispielsweise dein Cannabis-Präparat nicht verträgst und auf ein anderes umsteigen solltest. Dabei gilt, dass Vollspektrum-Produkte als besser verträglich gelten als Produkte, die nur isoliertes THC enthalten. CBD ist dazu in der Lage, die Nebenwirkungen von THC abzumildern. Deshalb sind Produkte, die beide Cannabinoide vereinen, zumeist beliebter.


Einige Personengruppen sollten jedoch grundsätzlich die Finger von Cannabis gegen Übelkeit lassen. Dazu gehören – wie bereits erwähnt – Schwangere und natürlich Minderjährige. Doch auch Personen mit psychiatrischen Vorerkrankungen wie Psychosen, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Suchtproblemen sollten kein Cannabis konsumieren.

Cannabis-induzierte Übelkeit & Hyperemesis-Syndrom

Das sogenannte Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS) wurde bereits angesprochen. Doch worum handelt es sich dabei überhaupt? Tatsächlich ist diese Erkrankung recht selten, aber dafür sehr ernstzunehmend. Sie kann nach einem jahrelangen, starken Cannabiskonsum auftreten. Zu den Symptomen zählen:


  • Übelkeit
  • Zyklisches Erbrechen
  • Starke Bauchschmerzen
  • Schwitzen
  • Erhöhte Temperatur
  • Gewichtsverlust

Die Forschung ist sich noch nicht ganz sicher, wie das CHS entsteht, doch man geht davon aus, dass dabei eine Störung des Endocannabinoid-Systems vorliegt. Durch den starken Cannabiskonsum können die Rezeptoren herabreguliert werden, was Übelkeit und Erbrechen fördert. Betroffene können die akuten Beschwerden häufig durch heißes Duschen oder Baden lindern, da die Wärme die Funktion der Rezeptoren beeinflusst und damit die Beschwerden reduzieren kann.


Langfristig wird Patienten, die unter dem Cannabis-Hyperemesis-Syndrom leiden, jedoch empfohlen, den Cannabiskonsum einzustellen. Meist klingen die Symptome nach dem Absetzen bereits innerhalb von 2 bis 4 Tagen ab. Sie können in vereinzelten Fällen jedoch auch länger anhalten.


Antiemetika können den Prozess unterstützen. Zudem kann paradoxerweise auch sehr niedrig dosiertes Cannabis gegen die Übelkeit helfen. Hier ist jedoch darauf zu achten, den Konsum nicht wieder zu einer Regelmäßigkeit werden zu lassen. Da eine Wiederaufnahme des Cannabiskonsums in den meisten Fällen zu einem Rückfall führt, ist Cannabis gegen Übelkeit im Zuge eines CHS nur mit Vorsicht zu empfehlen.

Übrigens: Das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom kann nicht nur bei Freizeitkonsumenten, sondern auch bei Cannabis-Patienten entstehen, wenn medizinisches Cannabis langfristig und in hohen Dosen eingenommen wird. 

Fazit

Cannabis gilt als immer beliebteres Mittel gegen Übelkeit. Da es direkt im Endocannabinoid-System wirkt, ist von einer schnellen und zuverlässigen Wirkung auszugehen. Dabei solltest du allerdings immer die Dosis im Blick behalten und Cannabis selbst bei starken Beschwerden stets verantwortungsbewusst einnehmen. Sinnvoll sind regelmäßige Termine bei deinem Arzt, um den Fortschritt deiner Therapie im Blick zu behalten und mögliche Nebenwirkungen wie das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS) zu vermeiden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Cannabis gegen Übelkeit

Ist Cannabis gut gegen Übelkeit?

Cannabis kann ein wirksames Mittel gegen Übelkeit darstellen. Es soll sowohl gegen akute, starke Übelkeit als auch gegen chronische Übelkeit, die mit schweren Erkrankungen zusammenhängt, wirken.

Kann man Cannabis gegen Übelkeit rauchen?

Cannabis soll grundsätzlich gegen Übelkeit helfen, doch du solltest es nicht rauchen. Beim Verbrennungsprozess entstehen giftige Stoffe, die deiner Gesundheit schwer schaden können. Eine Alternative zum Rauchen ist das Verdampfen mithilfe eines Vaporizers.

Welche Cannabissorte ist bei Übelkeit am besten?

Je nachdem, unter welcher Art von Übelkeit du leidest, ist eine andere Cannabissorte zu empfehlen. Bei akuter Übelkeit sind es THC-lastige Sorten, bei chronischer Übelkeit eignen sich Hybride und bei angstbedingter Übelkeit solltest du auf CBD-lastige Strains setzen.

Kann Cannabis Übelkeit auch verursachen?

Ja, Cannabis kann paradoxerweise auch Übelkeit verursachen. Bei Cannabis-induzierter Übelkeit spricht man auch vom sogenannten Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS). Die Erkrankung entsteht allerdings nicht nach einmaligem Konsum, sondern nach langfristigem und starkem Gebrauch von Cannabis.

Cannabiskonsum – ist Übelkeit am nächsten Tag normal?

In der Regel kommt es nach dem Cannabiskonsum nur dann zu Übelkeit, wenn du zu viel Cannabis konsumiert hast oder wenn es sich um minderwertiges Gras gehandelt hat. Häufig sind es auch Begleiterscheinungen wie Dehydrierung, ein niedriger Blutzucker und eine Art „Kater“, die für Übelkeit sorgen. Deshalb solltest du Cannabis immer nur verantwortungsbewusst konsumieren.

Übelkeit nach Cannabis – was tun?

Wenn du merkst, dass beim oder nach dem Konsum von Cannabis Übelkeit entsteht, solltest du den Konsum sofort einstellen. Nimm viel Flüssigkeit zu dir und gleiche deine Elektrolyte aus. Auch ein heißes Bad kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Magenschonende Speisen sind ebenfalls empfehlenswert und der Gang zum Arzt ist gerade dann sinnvoll, wenn die Beschwerden sehr stark sind oder länger anhalten. Es kann sein, dass dein Arzt dir sogenannte Antiemetika empfiehlt, die die Übelkeit stoppen sollen.